Etappe 7: Giw-Gspon
Die siebte Etappe führt von Giw nach Gspon. Hier gibt es einen einfachen Höhenweg, man kann aber auch die hier beschriebene Grat- und Gipfelwanderung machen. Zunächst geht es hinauf über einen Grat zum Ochsehorn mit Aussichten auf Mischabelgruppe und Weisshorn. Über den Wyssgrat steigt man dann wieder ab und geht schliesslich nochmals über einfache Höhenwege in das Bergdorf Gspon. Etwas anspruchsvoll ist die Route im Gipfelbereich. Insgesamt handelt es sich wieder um eine kürzere Etappe, sodass noch genug Zeit für die Heimreise bleibt.
Routenverlauf
Giw – Sitestafel – Ochsehorn – Wyssgrat – Häüschbiele – Sänntum – Bleike – Scheidbode – Gspon
Höhenangaben
Ausgangspunkt: Giw 1962 m
Zielpunkt: Gspon 1890 m
Aufstieg: 1072 m
Abstieg: 1144 m
Höchster Punkt: Ochsehorn 2912 m
Tiefster Punkt: Gspon 1890 m
Gehzeiten
Giw – Ochsehorn: 2 Std. 15 min 3 Std. 20 min
Ochsehorn – Wyssgrat: 25 min 25 min
Wyssgrat – Gspon: 1 Std. 40 min 2 Std. 10 min
Insgesamt: 4 Std. 20 min 5 Std. 55 min
Wegbeschreibung
Aufstieg zum Ochsehorn
Mit der Sesselbahn wieder hinauf nach Giw (1962 m). Von der Bergstation einen Fahrweg überqueren und direkt rechts neben einer Skiliftstation auf einem Bergweg in den Wald hinein. Auf einer Lichtung zu einer Hütte und weiter auf dem Bergweg geradeaus, das Ochsehorn ist bereits angeschrieben. Auf dem schmalen Weg bleiben und weiter aufwärts. Auf einer weiteren Lichtung nach der Hütte links über die Wiese hinauf. Bald wieder etwas rechts. Eine Skilifttrasse kreuzen. Nochmals über eine Lichtung, an einer weiteren Hütte vorbei. Man erreicht einen Höhenweg (Pt. 2142 m). Auf diesem kurz nach rechts und gleich darauf wieder links abbiegen auf eine weiss-blau-weiss markierte Route. Den blauen Stangen in ein kleines Tal hinein folgen. Bald wieder auf gutem Bergweg im Zickzack zwischen einzelnen Bäumen und Sträuchern aufwärts. Immer den Markierungen und Wegspuren folgen. Bald leicht links hinauf Richtung Grat. Kurz vor der Grathöhe trifft man auf einen Weg, der vom Gibidumpass heraufkommt. Hier rechts, weiter den weiss-blau-weissen und vereinzelten blassen weiss-rot-weissen Markierungen folgen. Eine kurze Steilstufe auf gutem Weg hinauf. In der Hochebene danach etwas links halten auf nur schwach erkennbaren Pfadspuren, der gut erkennbare Weg führt geradeaus weiter, diesen verlassen. Hinauf über die Sitestafel auf den Grat, den man kurz hinter Pt. 2487 m erreicht. Zunächst kurz flach, dann kurz steil, dann wieder flacher auf dem Grat aufwärts. Nochmals über eine Steilstufe hinauf zu Pt. 2588m. Weiter recht eben, links des Grates unterhalb von Pt. 2611 m vorbei. In etwas ausgesetzterem Gelände hinauf zu Pt. 2661 m. Weiter auf dem Grat entlang. Bald rechts und dann wieder über eine Steilstufe hinauf und unterhalb von Pt 2765 m vorbei. Auf dem Grat kurz abwärts, dann wieder hinauf zu Pt. 2763 m. Einen kurzen Kamin hinunterklettern, mit einem Seil gesichert. Wieder steil aufwärts. Unterhalb des Vorgipfels (Pt. 2825 m) links hinüberqueren wieder zum Grat. Nochmals kurz abwärts, dann sehr steil hinauf, teils über Blockgelände zum Gipfelkreuz des Ochsehorn (2912 m).
Übergang zum Wyssgrat
Nächstes Ziel ist der Gipfel des Wyssgrat, der bereits gut zu erkennen ist. Zunächst kann man ein Stück dem nun weiss-rot-weiss markierten Bergweg abwärts folgen. Dieser führt jedoch bald links abwärts. Nach der Umgehung eines grossen Felsens sollte man ihn daher verlassen und weglos wieder nach rechts zum Grat queren. In den tiefsten Punkt zwischen Ochsehorn und Wyssgrat hinein (Pt. 2806 m). Von hier nun über steiles Blockgelände weglos und ohne Markierung geradewegs zum Wyssgrat (2884 m) aufsteigen. Der Routenverlauf ist in der Karte eingezeichnet.
Kartenausschnitt: ©swisstopo
Abstieg nach Gspon
Rechts halten. Auf der Karte ist nichts eingezeichnet, es gibt aber eine gut markierte Route über den Wyssgrat abwärts. Man folgt immer den weiss-rot-weissen Zeichen. Zunächst auf dem Grat entlang, wechselnd über Blockfelder und Wiesen, teilweise Pfadspuren, teils weglos. Pt. 2761 m wird links umgangen. Dann weiter immer auf oder etwas neben dem Grat abwärts. Deutlich weiter unten wird das Gelände weniger felsig und man geht nun nur noch über Wiesen. Bald auch flacher. Man hält auf eine schon von weitem sichtbare Panoramatafel zu. Dort trifft man wieder auf einen guten Wanderweg. Auf diesem nach links. Nun zunächst flach dem Höhenweg folgen. Blad leicht abwärts. In lichten Wald hinein. Einen Dobel queren. Weiter hinunter zur Lichtung und dem Kreuz von Häüschbiele (2246 m). Vor dem Kreuz rechts hinunter. Gleich darauf leicht links auf dem Wiesenweg abwärts. Im Wald trifft man auf einen breiten Weg. Auf diesem rechts entlang. Wieder den Dobel queren. Etwas abwärts zur Lichtung von Sänntum (2168 m). Weiter auf dem breiten Weg bleiben. Nun fast eben, kurz auch nochmal bergauf. Durch den Wald von Bleike. Bald wieder leicht abwärts. Man erreicht wieder eine Bergwiese. Hier links auf einen schmalen Wiesenpfad wechseln. Abwärts über die Wiese zu einem kleinen Wäldchen. In diesem abwärts. Gleich darauf rechts wieder aus dem Wald heraus und auf der Wiese, im Winter eine Skipiste, abwärts zu der Hütte von Scheidbode. Hier rechts auf einen breiten Weg, die Lifttrasse queren und in den Wald hinein. Kurz darauf an der Kreuzung links hinunter. An der nächsten Kreuzung schräg links in einen Pfad, der im Wald abwärtsführt, keiner offiziellen Markierung folgen. Die Skiliftspur nochmals kreuzen, dann weiter auf dem Pfad hinunter bis zum Waldrand. Hier kurz links am Waldrand entlang, dann rechts weglos über die Wiese hinunter zum Sportplatz (Pt. 1920 m). Von hier auf einer kleinen Strasse steil hinunter nach Gspon und zur Bergstation der Seilbahn (1890 m), die nach Staldenried und Stalden hinunterfährt.
Abkürzmöglichkeiten
Von Giw führen mehrere Höhenwege in ca. 2-3 Stunden nach Gspon.
Weitere Informationen
Schwierigkeit
Aufstieg zum Ochsehorn: zunächst T2, Richtung Grat und auf dem Grat T3, stellenweise T4 (zunächst einfache Bergwege, dann teilweise weglos und etwas ausgesetzt, im Gipfelbereich kurze Steilstufen und Blockgelände)
Ochsehorn – Wyssgrat: T3, stellenweise T4 (weglos, steile Blockhalde)
Ochsehorn – Häüschbiele: T3, später T2 (steiler, stellenweise wegloser Abstieg, einzelne Blockfelder, später einfacher Bergweg
Häüschbiele – Gspon: T1, stellenweise T2 (wechselnd Fahrwege und einfache Bergwege)
Wegmarkierung
Der Weg ist zunächst weiss-rot-weiss markiert. Nach dem oberen Höhenweg führen weiss-blau-weisse Markierungen hinauf zum Grat und weiter zum Ochsehorn. Auf dem Grat gibt es auch noch vereinzelt verblasste weiss-rot-weisse Zeichen. Anschliessend folgt man kurz weiss-rot-weissen Markierungen, die man jedoch bald verlässt und ohne Markierung zum Wyssgrat aufsteigt. Der Abstieg ist dann wieder weiss-rot-weiss markiert. Die letzte Abkürzung durch den Wald hinunter zum Gsponer Sportplatz ist nicht markiert.
Streckenlänge
12,2 km
Karten
Landeskarte der Schweiz 1:50000: 274T Visp
Landeskarte der Schweiz 1:25000: 1288 Raron, 1289 Brig, 1308 St. Niklaus, 1309 Simplon
Einkehrmöglichkeiten
keine
Übernachtunsmöglichkeiten
keine