Etappe 3: Kinhütte - Täschhütte SAC
Auch Kinhütte und Täschhütte SAC liegen nicht sehr weit auseinander. Zunächst muss man steil absteigen zum Europaweg. Danach folgt man diesem Höhenweg hoch über dem Mattertal, immer wieder mit schöner Aussicht auf Weisshorn und Matterhorn zur Täschalp. Von hier könnte man auf gutem Fahrweg zur Täschhütte SAC aufsteigen. Man kann aber auch den abwechslungsreicheren Umweg über den Weingartensee wählen. Hierzu steigt man in sehr steilem Moränengelände wieder nach oben in die Steinwüsten unterhalb des Alphubels und weiter hinauf auf den Wissgrat. Auf der anderen Seite folgt dann nochmals ein Abstieg.
Routenverlauf
Kinhütte – Wildikin – Springelboden – Brand – Täschalp – Bru – Weingartensee – Wissgrat – Täschhütte SAC
Höhenangaben
Ausgangspunkt: Kinhütte 2581 m
Zielpunkt: Täschhütte SAC 2701 m
Aufstieg: 1305 m
Abstieg: 1185 m
Höchster Punkt: Wissgrat 3139 m
Tiefster Punkt: auf dem Europaweg bei Brand 1951 m
Gehzeiten
Kinhütte – Wildikin: 40 min 45 min
Wildikin – Täschalp: 1 Std. 50 min 2 Std. 10 min
Täschalp – Weingartensee: 1 Std. 45 min 2 Std. 50 min
Weingartensee – Wissgrat: 25 min 25 min
Wissgrat – Täschhütte SAC: 40 min 50 min
Insgesamt: 5 Std. 20 min 7 Std.
Wegbeschreibung
Abstieg von der Kinhütte
Von der Terrasse der Kinhütte (2581 m) am Felsen entlang ein kurzes Stück auf einem Höhenweg. Dann rechts sehr steil in engem Zickzack abwärts. Eine Treppe hinunter. Kurz auf einem kleinen gesicherten Grat entlang. Hinunter auf einen breiten Weg. Diesem kurz eben folgen, dann wieder weiter auf einen Bergweg. Wieder in engem Zickzack eine steile Halde hinunter. Nochmals auf etwas breiterem Weg flach nach rechts und wiederum steil im Zickzack hinunter zum Europaweg. Auf diesem links die Schlucht von Wildikin hinein zu einer Brücke (Pt. 2227 m).
Höhenweg zur Täschalp
Dem Europaweg folgen. Auf gutem Bergweg am Hang entlang. Bald in felsigerem Gelände auf gesichertem Höhenweg. Dem in die Felsen gehauenen Weg folgen zum Springelboden. Hier etwas links zur Weggabelung (Pt. 2208 m). Geradeaus weiter auf dem Europaweg bleiben. Durch lichten Wald. Einen Felssturz überklettern, kurz Blockgelände. Danach wieder auf gutem Weg in Serpentinen abwärts. Wieder in den lichten Wald hinein. Bald in eine steile Bergwiese queren. Diese queren und wieder im Wald weiter abwärts. Zu den Galerien von Brand (Pt. 2208 m). Unter mehreren Galerien entlang, zwischendurch durch kurze Tunnel. Steinschlaggefahr, nicht stehen bleiben. Ein Tunnel ist verschüttet, man kann aber problemlos auf einem Pfad darüber entlang gehen. Nach der letzten Galerie wieder in den Wald und nun wieder aufwärts. An der Abzweigung (Pt. 1978 m) links aufwärts. Kurz im Zickzack, dann wieder am Berg entlang durch den Wald. Eine Lichtung queren. Kurz darauf an der Weggabelung (Pt. 2097 m) weiter geradeaus auf dem Europaweg bleiben. Nochmals eine Lichtung queren, dann im Wald wieder aufwärts. Anschliessend dem Höhenweg nun recht flach über eine Wiese folgen. Den Bach in einem Dobel über eine Brücke überqueren. Weiter auf dem Höhenweg über Wiesen. Bald etwas abwärts und rechts hinunter auf einen asphaltierten Weg (Pt. 2157 m). Hier links und über eine Brücke zu den Häusern von Täschalp. Dem Fahrweg aufwärts folgen. An einem Restaurant vorbei. Geradeaus bis zu einem Parkplatz, hier links, dem Fahrweg weiter aufwärts folgen. An der nächsten Kreuzung (Pt. 2205 m) wieder links hinauf zu den Ställen der Täschalp.
Aufstieg zum Weingartensee
Über den Vorplatz an den Ställen der Alp vorbei. Dahinter links auf einen Schotterweg. Steil aufwärts. Bald leicht rechts, dann um eine scharfe Rechtskurve. Direkt danach links auf einen schmalen Wiesenweg wechseln. Dieser ist nicht markiert, aber gut erkennbar. Gleich wieder rechts halten und steil aufwärts. Dem steilen Pfad in engem Zickzack durch die Wiese aufwärts folgen. Bald etwas links halten. Dem Pfad weiter folgen. Noch deutlich oberhalb des Baches wieder rechts aufwärts, auf der Wiese bleiben. Man folgt nun immer dem Pfad, links geht es in ein steiles Tal hinunter, rechts eine steile Wiese hinauf. Bald führt der Pfad wieder etwas nach rechts, die Wiese aufwärts. Um einige Kehren, dann nochmals links am Hang entlang, immer aufwärts. Hinauf auf eine kleine Kuppe und hier rechts, nochmals in steilem Zickzack über die Hänge von Bru, bis man auf einen Feldweg trifft. Auf diesem links. Dem Weg bis zum Bach folgen (Pt. 2537 m). Hier wieder rechts auf einen Bergweg. Gleich darauf wieder links, einen Bach überqueren. Danach rechts steil hinauf. Es folgt ein langer und steiler Aufstieg. Zunächst in engen Serpentinen über die Wiese. Hinauf auf einen Moränengrat. Auf dem Grat weiter in engem Zickzack steil bergauf. Das Gelände wechselt von Wiese zu Schutt und Geröll. Ein Felsbrocken wird rechts umgangen, dann wieder auf den Grat. An dessen Ende in einigen Kehren eine steile Schutthalde hinauf, bis das Gelände flacher wird (Pt. 3015 m). Hier etwas rechts halten. Anders als in der Karte eingezeichnet, führen die weiss-blau-weissen Markierungen nicht am Hang entlang, sondern weiter aufwärts. Diesen folgen. In ein kleines Hochtal hinein. An dessen oberen Ende leicht rechts halten in eine Hochebene hinein. Einige Steinmännchen führen hier weiter aufwärts, man achte auf die weiss-blau-weissen Markierungen. Wegspuren gibt es hier keine mehr. Durch die Steinwüste hinübergehen zum oberen Ende des Weingartensees (3056 m).
Vom Weingartensee zum Wissgrat
Etwas oberhalb des Sees den Bach überqueren. Weiter in weglosem Gelände leicht bergauf. Den Markierungen folgen. In einen kleinen Sattel hinein. Noch ein Stück geradeaus, dann etwas rechts ein kleines Tal hinunter. Auf die linke Talseite queren. Dort ein Stück im Tal entlang, dann links aus dem Talgrund heraus und parallel zum Talgrund am Hang entlang. Teilweise weglos, teilweise auf Wegspuren. Markierungen beachten. Bald links durch steiles Blockgelände aufwärts. Wege gibt es meist nicht. Es gibt weiss-bleu-weisse und vereinzelt ältere weiss-rot-weisse Markierungen. Wenn man die markierte Route verliert, steil nach oben und leicht links aufsteigen. Stellenweise über Steintreppen hinauf zum Wissgrat (3139 m).
Abstieg zur Täschhütte SAC
Die Hochebene mit vielen Steinmännchen überqueren. Dann auf gutem Bergweg abwärts in ein Tal hinein. In diesem Tal dem Bergweg abwärts folgen. Zunächst steil, dann etwas flacher. Nochmals über eine Steilstufe hinunter in die nächste Hochebene. Anschliessend wieder steiler und in engem Zickzack hinunter. Schliesslich wieder in Wiesengelände. Bald links halten und auf einem Höhenweg hoch über der Täschalp entlang. Nochmal über eine kurze Steilstufe hinunter und weiter auf dem Höhenweg zur Täschhütte SAC (2701 m).
Abkürzmöglichkeiten
Von der Täschalp kann man direkt zur Täschhütte SAC aufsteigen, ohne die Runde über Weingartensee und Wissgrat. Dies verkürzt die Etappe deutlich.
Weitere Informationen
Schwierigkeit
- Kinhütte – Wildikin: T3 (Bergweg, sehr steil, teilweise leicht ausgesetzt)
- Wildikin – Brand: T2, stellenweise T3 (meist guter Bergweg, einzelne Blockfelder)
- Brand – Täschalp: T2 (einfache Bergwege)
- Täschalap – Weingartensee: T3 (Bergwege, stellenweise sehr steil, im Bereich Weingartensee weglose Steinwüste)
- Weingartensee – Wissgrat: T4 (steile Blockhalden, weglos)
- Wissgrat – Täschhütte SAC: T2, kurze Stelle T3 (Bergweg, keine Schwierigkeiten, kurze Steilstufe im Abstieg)
Wegmarkierung
Der Abstieg von der Kinhütte ist kaum markiert, es gibt einzelne blaue Markierungen, das ist aber auch nicht notwendig, da man einem eindeutigen Weg folgt. Der Europaweg zur Täschalp ist weiss-rot-weiss markiert. Der Aufstieg Richtung Weingartensee ist zunächst nicht offiziell markiert, ab Bru folgt man dem weiss-blau-weiss markierten Bergweg. Im Bereich Weingartensee gibt es recht wenige Markierungen. Danach gibt es sowohl weiss-rot-weisse als auch weiss-blau weisse Markierungen im Aufstieg zum Wissgrat. Der Abstieg zur Täschhütte SAC ist weiss-rot-weiss markiert.
Streckenlänge
13,0 km
Karten
Landeskarte der Schweiz 1:50000: 284T Mischabel
Landeskarte der Schweiz 1:25000: 1328 Randa
Einkehrmöglichkeiten
Berggasthaus auf der Täschalp
Übernachtungsmöglichkeiten
Berggasthaus auf der Täschalp