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Etappe 4: Barrage du Sanetsch - Geltenhütte SAC
Die vierte Etappe verläuft nun wieder in tieferen Regionen meist über Almen und teilweise durch den Wald. Der Lauenensee gilt als einer der schönsten Bergseen der Schweiz. Auch der Aufstieg von dort zur Geltenhütte ist landschaftlich besonders reizvoll.
Routenverlauf
Barrage du Sanetsch – Rotengraben – Burg – Vorderi Wispile – Hinderi Wispile – Brandsberg – Sondersegg – Hinderem See – Lauenensee – An der Ledi – Geltenhütte SAC
Höhenangaben
Ausgangspunkt: Auberge du Barrage du Sanetsch, 2056m
Zielpunkt: Geltenhütte, 2002m
Aufstieg: 1134m
Abstieg: 1188m
Höchster Punkt: Barrage du Sanetsch, 2056m
Tiefster Punkt: Lauenensee, 1381m
Gehzeiten
Barrage du Sanetsch – Rotengraben: 55 min 1 Std. 15 min
Rotengraben – Wispile: 1 Std. 20 min 1 Std. 35 min
Wispile – Lauenensee: 2 Std. 10 min 2 Std. 25 min
Lauenensee – Geltenhütte: 1 Std. 25 min 1 Std. 50 min
Insgesamt: 5 Std. 50 min 7 Std. 05 min
Wegbeschreibung
Von der Auberge du Sanetsch (2056m) geht man links hinab zum Wegweiser und folgt von dort dem Weg Richtung Rotengraben. Man folgt der weiß-rot-weißen Markierung auf einen kleinen Bergpfad, der sich in unzähligen Serpentinen abwärts in den Rotengraben (1478m) schlängelt. Im Wald überquert man schließlich eine Brücke und gelangt auf einen Waldweg. Auf diesem geht es nun aufwärts Richtung Burg (1511m). Dort geht man rechts weiter auf einem Waldweg Richtung Wispile. Zunächst geht es lange geradeaus; dann folgen einige Kehren und man erreicht die Almhütten von Vorderi Wispile (1748m). Man bleibt hier auf dem Feldweg, der nun etwas steiler aufwärtsführt. Am höchsten Punkt am Wegweiser geht man weiter geradeaus auf dem Bergrücken entlang zum nächsten Wegweiser an der Hinteren Wispile (1866m). Ab hier folgt man nun einem kleinen Pfad zunächst kurz durch die Wiese, dann in den Wald hinein Richtung Chrinne. Der Pfad führt nun zunächst auf und ab, danach immer steiler abwärts, immer auf dem bewaldeten Grat entlang. Auf einer Höhe von etwa 1750m erreicht man eine Weggabelung und folgt rechts dem Hinweisschild Lauenensee am Brandsberg entlang. Die Markierung ist hier gelb. Man bleibt nun auf diesem Weg, bis man auf einen Feldweg stößt. Diesen überquert man und geht auf Wegspuren geradeaus die Wiese hinunter. Kurz darauf erreicht man wieder den Feldweg, auf dem man nun rechts entlang geht. Der Weg beschreibt eine Linkskurve und führt dann über einen kleinen Bach. Direkt vor diesem Bach, bei Punkt 1591m, biegt man links ab und verlässt somit den markierten Wanderweg. Kurz darauf am Stall von Sondersegg endet der Feldweg. Über einen kaum sichtbaren Wiesenpfad geht man hinunter zum Wald. Im Wald ist der Weg wieder deutlicher erkennbar und verläuft parallel zum Waldrand abwärts. Schließlich geht man aus dem Wald hinaus und wieder durch die Wiese weiterhin parallel zum Waldrand. Am Waldende sieht man bereits die vereinzelten Häuser und die Straße von Hinderem See. Man folgt dem Wiesenpfad weiter, bis man auf die Straße kommt und geht dann rechts auf dieser entlang. Ab hier ist der Wanderweg wieder gelb markiert. Man geht immer geradeaus, bis man zu einem Wegweiser gelangt, auf dem der Seerundweg angeschrieben ist. Hier hält man sich rechts. Der ebene Wanderweg führt nun durch ein Hochmoor und am Lauenensee (1381m) entlang. Man folgt der gelben Markierung bis unterhalb des Seerestaurants. Dort geht man rechts und an der nächsten Abzweigung wieder rechts, immer Richtung Geltenhütte. Kurz darauf erreicht man An der Ledi (1380m). Bei der Talstation einer Materialseilbahn geht es links über eine Brücke auf einen Bergweg und danach gleich wieder rechts weiter Richtung Geltenhütte. Man folgt nun dem weiß-rot-weiß markierten Bergpfad parallel zum Geltenbach aufwärts. Bei Punkt 1604m kommt man aus dem Wald heraus. Hier wird der Weg etwas flacher und führt auf einen Wasserfall zu. Vor diesem geht es dann rechts in Serpentinen wieder steiler hinauf, bevor der Weg zwischen den Felsen oberhalb des Wasserfalls wieder zurück zum Bach führt. Bald überquert man den Bach und geht den Pfad weiter hinauf zur Geltenhütte SAC (2002m), dem Ziel der vierten Etappe.
Abkürzmöglichkeiten
Bleibt man oberhalb von Sondersegg auf dem ausgeschilderten Wanderweg, so kommt man direkt zum Punkt An der Ledi. Die Etappe ist dadurch etwa 30min kürzer; man kommt jedoch nicht direkt am Lauenensee vorbei.
Weitere Informationen
Schwierigkeit
Barrage du Sanetsch – Rotengraben: T2
Rotengraben – Hinderi Wispile: T1
Hinderi Wispile – Brandsberg: T2
Brandsberg – Sondersegg: T1
Sondersegg – Hinderem See: T2
Hinderem See – An der Ledi: T1
An der Ledi – Geltenhütte: T2
Wegmarkierung
Von der Barrage du Sanetsch hinunter in den Rotengraben ist der Weg weiß-rot-weiß markiert. Ab hier gibt es gelbe Markierungen hinauf zur Wispile. Der Weg zum Brandsberg ist nicht markiert, aber gut zu finden. Vom Brandsberg bis Sondersegg folgt man wieder der gelben Markierung. Von Sondersegg hinunter nach Hinderem See ist der Weg nicht markiert und etwas schwieriger zu finden. Ab Hinderem See gibt es wieder eine gelbe Markierung bis An der Ledi. Von dort ist der Weg zur Geltenhütte mit weiß-rot-weißen Zeichen markiert.
Streckenlänge
17,5 km
Karten
Landeskarte der Schweiz 1:50000: 263T Wildstrubel
Landeskarte der Schweiz 1:25000: 1266 Lenk
Einkehrmöglichkeiten
Gasthaus Lauenensee
Übernachtungsmöglichkeiten
keine