Etappe 3: Treschhütte SAC - Gütsch
Am letzten Tag gibt es zunächst noch einmal einen längeren Anstieg durch das Fellital zunächst durch Wald und Wiesen, später aber auch viel durch Geröll hinauf in die Fellilücke. Von hier folgt dann ein aussichtsreicher Höhenweg zum Gütsch. Da man mit der Seilbahn nach Andermatt hinunterfahren kann, hat die Tour nur sehr wenige Abstiegsmeter. Wer möchte, kann noch einen kurzen Abstecher Richtung Stöckli machen, dessen Gipfel leider gesperrt ist, aber auch davor bietet sich ein schöner Ausblick ins Reusstal und Göschenertal.
Routenverlauf
Treschhütte SAC – Vorder Waldi – Hinter Waldi – Rinderboden – Obermatt – Plätzli – Murmelsbiel – Breitplanggen – Fellilücke – Mittelstation Platten – Strahlgand – Bergstation Gütsch – Aussichtspunkt Stöckli – Bergstation Gütsch
Höhenangaben
Ausgangspunkt: Treschhütte SAC 1479 m
Zielpunkt: Bergstation Gütsch 2363 m
Aufstieg: 1076 m
Abstieg: 0192 m
Höchster Punkt: Fellilücke 2477 m
Tiefster Punkt: Treschhütte SAC 1479 m
Gehzeiten
Treschhütte SAC – Fellilücke: 2 Std. 40 min 3 Std. 25 min
Fellilücke – Bergstation Gütsch: 1 Std. 1 Std. 10 min
Abstecher Aussichtspunkt Stöckli: 20 min 30 min
Insgesamt: 4 Std. 5 Std. 05 min
Wegbeschreibung
Aufstieg zur Fellilücke
Von der Treschhütte SAC (1479 m) zurück zum Vorder Waldi. Hier auf der rechten Bachseite bleiben. Auf einem Wiesenweg an der Almhütte vorbei. Weiter sehr flach das Tal nach hinten über die Wiesen. Immer rechts des Fellibaches. An einer Brücke (Pt. 1528 m) weiter geradeaus, nicht den Bach queren. Durch das Gebiet von Hinter Waldi. Bald bergauf. Weiter das Tal nach hinten, immer am Bach entlang. Zunehmend steiler. Blad etwas im Zickzack etwas links aus dem Tal heraus eine erste Steilstuf hinauf. In etwas flacherem Gelände am Rinderboden wieder geradewegs das Tal nach hinten zwischen Büschen hindurch. Bald wiedersteiler ansteigen. Die zweite Steilstufe am Bach entlang aufwärts. In die Hochebene von Obermatt. Zunächst noch ein Stück am Bach entlang, dann links über eine Brücke (Pt. 1839 m). Vor den Hütten wieder rechts. Den Markierungen über die Hochebene folgen. An den linken Talrand. Nun wieder leicht aufwärts über die mit Steinen übersäte Weiden von Plätzli. Markierungen beachten. Blad wieder mehr in die Mitte des Tals. In die nächste Hochebene von Murmelsbiel (2010 m) hinein. An den Findlingen vorbei. In die Geröllhalde. Teilweise auf Wegspuren, teilweise durch einfaches Blockgelände weiter das Tal nach hinten. Auf die Markierungen achten, es hat nicht durchgehend Wegspuren. Etwas nach links, dann wieder aufwärts, nun steiler. Weiterhin durch Geröll und einfache Blockfelder. Die Route schlängelt sich etwas im Tal. Im Bereich Breitplanggen ein Stück nach rechts queren, dann wieder links am Hang entlang aufwärts. Bald wieder geradewegs im Tal hinauf. Einige Felsstufen werden auf guten Pfaden erklommen. Man beachte hier die Markierungen, es gibt häufig abrupte Richtungswechsel. Teilweise hat es hier wieder etwas Vegetation. Kurz vor Erreichen des Grates links, eine Halde hinauf. Bald jedoch links aus der Halde heraus, Markierungen beachten. Kurz auf einem Höhenweg entlang. Dann rechts in die Fellilücke (2477 m).
Höhenweg zur Bergstation Gütsch
Direkt hinter dem Pass am Wegweiser rechts. Dem Höhenweg folgen. Dieser führt bald auf eine breite Schotterpiste. Kurz auf dieser entlang. Nach der Bergecke am Wegweiser links, kurz steil hinunter, dann weiter auf einem Wanderweg. Dem Höhenweg folgen. Nur noch leicht bergab zunächst in steilem Gelände, bald über flachere Wiesen. Zur Mittelstation Platten der Seilbahn vom Oberalppass zum Schneehüenderstock. Links unterhalb der Station hindurch und danach rechts hinauf zur Station. Hier links auf einen breiten Weg. Diesem Panoramaweg folgen. Blad etwas nach rechts unter einer im Winter betriebenen Sesselbahn hindurch. Am Wegweiser weiter auf dem Weg bleiben, ebenso an der Abzweigung zum Lutersee (Pt. 2389 m). Oberhalb des Sees entlang. Am Berghang von Stralgand entlang, nochmals eine Sesselbahntrasse queren. Immer geradeaus auf dem Hauptweg bleiben, ohne grosse Steigungen (Pt. 2371 m). Schliesslich leicht links abwärts (Pt. 2358 m) weiter auf dem breiten Schotterweg in eine kleine Senke. Hier links hinauf zur Bergstation Gütsch (2363 m). Von hier fährt eine Gondelbahn hinunter nach Andermatt.
Abstecher zu einem Aussichtspunkt unterhalb des Stöckli
An der Gondelbahnstation rechts vorbei. Auf einen Wanderweg. Rechts hinab in eine Senke (Pt. 2362 m). Auf einem Fahrweg rechts aufwärts. Am Berg entlang. In einer Kehre scharf rechts, auf dem Fahrweg bleiben. Um eine Linkskehre. Nochmals nach rechts hinauf bis zu verfallenen Gebäuden. Davor rechts hinauf auf den Grat. Der Weiterweg auf den Gipfel des Stöckli ist leider gesperrt, aber auch von hier hat man eine schöne Aussicht ins Reusstal und Richtung Göscheneralp. Auf gleichem Weg zurück zur Bergstation Gütsch.
Abkürzmöglichkeiten
Von Platten kann man mit der Seilbahn zum Oberalppass hinunterfahren und von dort mit dem Zug nach Andermatt. Der Abstecher zum Aussichtsunkt unterhalb des Stöckli kann weggelassen werden.
Weitere Informationen
Schwierigkeit
Treschhütte SAC – Vorder Waldi: T2 (Bergwege, keine Schwierigkeiten)
Vorder Wald – Hinter Waldi: T1 (Wiesenweg)
Hinter Waldi – Murmelsbiel: T2 (Bergwege, keine Schwierigkeiten)
Murmelsbiel – Fellilücke: T3 (Blockgelände, teilweise weglos)
Fellilücke – Platten: T2 (einfache Bergwege)
Platten – Bergstation Gütsch: T1 (breiter Schotterweg)
Abstecher Aussichtspunkt Stöckli: T1 (Fahrweg)
Wegmarkierung
Von der Treschhütte SAC bis zur Bergstation Gütsch ist die Route weiss-rot-weiss markiert. Auf dem Höhenweg ab Platten gibt es kaum Markierungen, die hier jedoch auch nicht notwendig sind, da man einem breiten Fahrweg folgt. Der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt unterhalb des Stöckli ist nicht offiziell markiert, führt aber ebenfalls über einen Fahrweg.
Streckenlänge
12,1 km
Karten
Landeskarte der Schweiz 1:50000: 256T Disentis/Mustér
Landeskarte der Schweiz 1:25000: 1212 Amsteg, 1232 Oberalppass
Einkehrmöglichkeiten
keine
Übernachtungsmöglichkeiten
keine