Home | Hüttentouren | Hüttentour 34 | Etappe 1
Etappe 1:
Aufstieg von Elm über Firstboden und Mittagshoren
Die erste Etappe ist zwar mit 7,5 km streckenmässig recht kurz, dafür aber extrem steil. Bereits der Aufstieg vom Bergdorf Elm zum aussichtsreichen Rastplatz Firstboden führt auf stellenweise gesichertem Steig ständig aufwärts. Meist geht es hier noch durch Wald, immer wieder mit eindrucksvollen Tiefblicken ins Sernftal. Weiter geht es auf alpiner Route über den Gandstock zum Mittagshoren. Hier befindet man auf einem exponierten Grat, zunächst in Wiesengelände, später in Schutt und Geröll. Auch wenn der Gipfel nicht der höchste in der Region ist, bietet er doch eine tolle Aussicht über Hausstock, Chärpf, das Glärnisch-Gebiet und die Gipfel der Flumserberge, sowie auf die steil abfallenden Flanken rund um den Martinsmadkessel. Es folgt ein kurzer, aber zu Beginn ebenfalls sehr steiler Abstieg zur Martinsmadhütte SAC.
Routenverlauf
Elm (Dorf) – Mosen – Märchtli – Gschwänd – Firstboden – Gandstock – Mittagshoren – Martinsmadhütte SAC
Höhenangaben
Ausgangspunkt: Haltestelle Elm, Dorf 979 m
Zielpunkt: Martinsmadhütte SAC 2004 m
Aufstieg: 1443 m
Abstieg: 0418 m
Höchster Punkt: Mittagshoren 2415 m
Tiefster Punkt: Brücke bei Elm 977 m
Gehzeiten
Elm (Dorf) – Firstboden: 1 Std. 35 min 2 Std. 35 min
Firstboden – Mittagshoren: 1 Std. 20 min 2 Std. 15 min
Mittagshoren – Martinsmadhütte SAC: 45 min 45 min
Insgesamt: 3 Std. 40 min 5 Std. 35 min
Wegbeschreibung
Aufstieg von Elm zum Firstboden
Von der Bushaltestelle Elm, Dorf (979m) die Sandgasse an der Kirche und dem Friedhof vorbei hinunter zum Bach (Pt. 977m). Nach der Brücke rechts und kurz darauf wieder links aufwärts auf einem Feldweg über die Wiesen von Mosen. Um die Kehre bei Märchtli (1055m). Noch ein Stück über die Wiese, dann in den Wald hinein. Der Feldweg geht in einen schmalen Wanderweg über. Über eine Brücke und auf dem Höhenweg weiter durch den Wald. Auf eine Lichtung. Bald links aufwärts (Pt. 1090m). Bei einer Hütte (Pt. 1113m) links auf einen Wiesenpfad zum Waldrand. In engem Zickzack über die Wiese von Gschwänd hinauf. Bald die Wiese queren und auf schmalem Pfad in den Wald. Durch ein kleines Tal. Danach sehr steil in engen Kehren aufwärts. Ein gutes Stück weiter oben wieder am Hang entlang, eine Rinne queren und weiter in steilem Gelände bergauf. Um mehrere Kehren. Über eine kurze, ausgesetzte, mit Ketten gesicherte Stelle mit leichter Kletterei. Weiter auf etwas ausgesetztem Weg durch einen weiteren Dobel. Wieder in engem Zickzack durch den Wald steil aufwärts. An der Weggabelung von Märchtliblanggen rechts halten und weiter bergauf. Bald wird der Wald lichter. Hinauf zum Rastplatz Firstboden (1747m).
Über den Gandstock zum Mittagshoren
Rechts vor dem Schuppen dem weiss-blau-weiss markierten Wiesenweg folgen. Zunächst auf breitem Rücken geradewegs bergauf durch die Wiesen. Bald steil hinauf auf einen steilen Abbruch zu. Kurz davor etwas rechts. Auf schmalem Pfad in sehr steilem Gelände am Berg entlang. Dann wieder links, durch eine sehr steile Wiese aufwärts. Der Weg ist ausgesetzt, es gibt Ketten zum Festhalten. Zurück auf den Grat. Auf diesem weiter aufwärts. Zwischen Büschen hindurch, teilweise im Zickzack, sehr steil hinauf zum Gandstock (2098m). Weiter auf dem Grat entlang, wenige Meter abwärts, dann direkt wieder steil hinauf. Immer auf dem Grat bis zum Gipfelaufbau des Mittagshoren (Pt. 2200m). Weiter direkt aufwärts, auf oder etwas rechts neben dem Grat. Auf die Markierungen achten. In steiler Steinwüste hinauf zum Gipfel (2415m).
Abstieg zur Martinsmadhütte SAC
Ein Stück auf dem Grat weiter, dann links den Pfadspuren und Markierungen abwärts folgen. Zunächst sehr steil, teilweise auf feinem Schutt. In engem zickzack durch die Flanke hinunter. Weiter unten etwas nach links und in einem Geröllfeld weiter absteigen. Bald wieder rechts halten. Ein Stück den Hang queren. Dann geradewegs abwärts, das Gelände wird zunehmend flacher und es hat wieder zunehmend Wiesen. Weiter in einer Schuttrinne absteigen, bis die Markierungen rechts hinausführen. Nun auf einfachem Bergweg oberhalb eines Baches entlang. Einen weiteren Bach queren und über eine Wiese zur Martinsmadhütte SAC (2004m).
Abkürzmöglichkeiten
Vom Firstboden oder auch schon etwas unterhalb kann man Richtung Tschinglen absteigen und kommt dann auf den normalen Hüttenweg zur Martinsmadhütte SAC. Dadurch erspart man sich insgesamt ca. 100 – 200 Höhenmeter und umgeht den alpinen Abschnitt. Ausserdem kann man von Elm Richtung Töniberg laufen und dann weiter nach Tschinglen aufsteigen oder mit der Seilbahn fahren und von dort zur Hütte aufsteigen. In beiden Fällen geht man aber ein gutes Stück auf dem gleichen Weg, wie am zweiten Tag der hier beschriebenen Tour.
Weitere Informationen
Schwierigkeit
Elm – Gschwänd: T1 (Feld- und Fahrwege, einfacher Bergweg)
Gschwänd – Firstboden: T3 (sehr steiler Bergweg, stellenweise ausgesetzt, kurze mit Ketten gesicherte Stellen)
Firstboden – Martinsmadhütte SAC: T4 (alpine Route, schmale Pfade in steilem Gelände, gesicherte Aufschwünge, Geröllhalden im Abstieg)
Wegmarkierung
Zunächst geht es über Feldwege, hier hat es gelbe Wegweiser. Der Aufstieg zum Firstboden ist weiss-rot-weiss markiert. Die Route über Gandstock und Mittagshoren zur Martinsmadhütte SAC ist weiss-blau-weiss markiert.
Streckenlänge
7,5 km
Karten
Landeskarte der Schweiz 1:50000: 247T Sardona
Landeskarte der Schweiz 1:25000: 1174 Elm
Einkehrmöglichkeiten
keine
Übernachtungsmöglichkeiten
keine