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Etappe 3:
Chamanna d'Es-cha CAS - Chamanna Jenatsch CAS
Die dritte Etappe ist technisch einfach, mit über 23 km aber die längste der Tour. Zunächst geht man von der Chamanna d'Es-cha auf einem Höhenweg zum Albulapass. Von dort geht man weiter zu den Crap Alv Laiets. Von diesen wunderschön gelgenen bergseen geht es hinauf zur Fuorcla Crap Alv. Auf der anderen Seite steigt man sehr steil ins Val Bever ab. Durch dieses Tal steigt man auf zur Chamanna Jenatsch. Diese steht wieder am rand einer kargen Felslandschaft, in die man dann am nächsten Tag aufsteigen wird.
Routenverlauf
Chamanna d’Es-cha CAS – Fuorcla Gualdauna – Punt Granda – Pass d’Alvra/Albulapass – Crap Alv Laiets – Fuorcla Crap Alv – Palüd Marscha – Plaun Pitschen – Plaun Grand – Alp Suvretta – Tegia d’Val – Chamanna Jenatsch CAS
Höhenangaben
Ausgangspunkt: Chamanna d’Es-cha, 2594m
Zielpunkt: Chamanna Jenatsch, 2652m
Aufstieg: 1113m
Abstieg: 1055m
Höchster Punkt: Chamanna Jenatsch, 2652m
Tiefster Punkt: Palüd Marscha, 2018m
Gehzeiten
Chamanna d’Es-cha – Fuorcla Gualdauna: 40 min 45 min
Fuorcla Gualdauna – Albulapass: 1 Std. 10 min 1 Std. 30 min
Albulapass – Crap Alv Laiets: 1 Std. 10 min 1 Std. 15 min
Crap Alv Laiets – Fuorcla Crap Alv: 40min 30 min
Fuorcla Crap Alv – Palüd Marscha: 50min 40 min
Palüd Marscha – Chamanna Jenatsch: 3 Std. 3 Std. 15 min
Insgesamt: 7 Std. 30 min 7 Std. 55 min
Wegbeschreibung
Von der Chamanna d’Es-cha zum Albulapass
Von der Chamanna d’Es-cha geht man zunächst auf der Etappe 2 zurück zum Pt. 2547m. Hier bleibt man nun auf dem Weg, der sich in recht eben in kleines Tal hineinzieht, einen Bach überquert (Pt. 2503m) und dann entlang eines Berghangs in die Fuorcla Gualdauna (2494m) hineinführt. Man durchquert die Scharte und blickt nun direkt zum Albulapass. Zunächst führt der Weg abwärts, dann etwas rechts, parallel zu der im Tal liegenden Albulastraße. Bei Pt.2251m kommt man auf diese Straße und folgt ihr Stück aufwärts, bis links wieder ein Bergweg abzweigt (Pt. 2256m). Auf diesem geht man wenige Meter hinauf bis zum Wegweiser Punt Granda. Hier biegt man rechts ab und folgt nun den mal mehr, mal weniger deutlichen Pfadspuren und weiß-rot-weißen Markierungen ungefähr parallel zur Passstraße zum Albulapass (2312m).
Über die Fuorcla Crap Alv ins Val Bever
Beim Ospiz überquert man die Straße und geht direkt dahinter links abwärts Richtung Fuorcla Crap Alv. Der Bergweg wird bald wieder etwas breiter und führt langsam abwärts parallel zur Albulastraße. Man bleibt auf dem breiten Weg und geht immer geradeaus, bis man den nächsten Wegweiser erreicht (Pt. 2178m). Hier biegt man links ab auf einen kleinen Pfad. Man überquert ein Geröllfeld, auf dem der Weg leider kaum sichtbar ist. Dahinter muss man ihn wieder suchen und ihm dann weiter ein Stück abwärts folgen. Man kommt wieder an eine Weggabelung und geht links nun wieder aufwärts. Bald erreicht man wieder die Passstraße und überquert sie ein letztes Mal. Auf der anderen Seite führt der Bergweg recht steil nach oben. Man folgt immer den weiß-rot-weißen Markierungen, die gelb-roten kennzeichnen Wildschutzgebiete und sind keine Wegzeichen. Bald erreicht man wieder flacheres Gelände und geht gemächlich durch ein kleines Tal aufwärts. Die Straße und das Albulatal verschwinden bald hinter einem Bergrücken. Etwas später führt der Weg wieder leicht abwärts und man geht oberhalb der Crap Alv Laiets entlang. Danach geht es wieder leicht bergab zum Wegweiser Crap Alv Laiets (2289m), wo man geradeaus weiter geht, nun wieder steil aufwärts. Die Seen verschwinden bald aus dem Blickfeld, da der Weg wieder etwas flacher wird und etwas nach rechts aufwärtsführt. Über Almwiesen geht es dann wieder links hinüber, an einer kleinen Hütte vorbei in die Fuorcla Crap Alv (2466m). Danach geht es wieder leicht hinunter, bis man tief hinunter ins Val Bever schauen kann. Hier beginnt nun ein sehr steiler Abstieg. Der Weg biegt links ab und führt in Serpentinen hinunter. Bei Palüd Marscha (2018m) erreicht man den Talgrund und folgt nun dem breiten Fahrweg durchs Val Bever aufwärts.
Durch das Val Bever zur Chamanna Jenatsch
Der Weg ist zunächst ziemlich flach und führt vorbei an Plaun Pitschen und Plaun Grand (2080m) zu einer Brücke, auf der man den Beverin überquert (Pt. 2104m). Danach geht es über eine Hochebene zur Alp Suvretta (2128m). Hier bleibt man auf dem rechten, immer noch breiten Weg unterhalb der Almhütte der Alp Suvretta vorbei. Nochmals wird der Bach über eine Brücke überquert, danach geht es etwas steiler aufwärts. An der nächsten Weggabelung (Pt. 2195m) wählt man den linken Abzweig und läuft oberhalb einer kleinen Schlucht entlang. Danach macht der Weg eine Rechtskurve und führt kaum noch ansteigend über Wiesen zur Almhütte Tegia d’Val (2254m). Man geht nun rechts an der Hütte vorbei und folgt nun wieder einem schmalen Bergpfad hinauf. Nach der Überquerung eines kleinen Baches (Pt. 2304m) geht es links wieder etwas bergab bis fast zum Talgrund. Dort führt der Pfad nun parallel zum Beverin sanft aufwärts. Am Ende des Val Bever wird der Weg wieder etwas steiler und führt rechts aus der Talsohle hinaus. Man biegt, schon deutlich über dem Talgrund in ein Tal ein, dass nach rechts führt. Der Pfad führt stetig hinauf, stellenweise in Serpentinen. Bald kommt die Schweizer Fahne bei der Chamanna Jenatsch in Sicht. Die Hütte selbst ist nicht zu sehen, da sie hinter einem Felsen versteckt ist. Schließlich erreicht man wieder flachere Almwiesen. Auf diesen geht man entlang, überquert nochmals einen kleinen Bach und erreicht dann die Chamanna Jenatsch (2652m).
Abkürzmöglichkeiten
keine
Weitere Informationen
Schwierigkeit
Chamanna d’Es-cha – Palüd Marscha: T2 (Bergwege, keine nennenswerten Schwierigkeiten)
Palüd Marscha – Tegia d’Val: T1 (Fahrwege)
Tegia d’Val – Chamanna Jenatsch: T2 (Bergweg, keine Schwierigkeiten)
Wegmarkierung
Die gesamte Etappe ist weiß-rot-weiß markiert.
Streckenlänge
23,2 km
Karten
Landeskarte der Schweiz 1:50000: 258T Bergün / Bravuogn, 268T Julierpass
Landeskarte der Schweiz 1:25000: 1237 Albulapass, 1256 Bivio, 1257 St. Moritz
Einkehrmöglichkeiten
Albula Ospiz
Übernachtungsmöglichkeiten
Albula Ospiz