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Etappe 1: Älpli - Mannheimer Hütte DAV
Die erste Etappe startet an der Bergstation der Älplibahn oberhalb von Malans. Von hier geht es zunächst über Wiesen und Almen. Dann steigt man hinauf in felsigeres Gelände. Über mehrere Pässe und ausgesetzte alpine Höhenwege, die teilweise gesichert sind, erreicht man den Schaflochsattel. Von hier überquert man den Brandner Gletscher unterhalb der Schesaplana und gelangt schließlich zur Mannheimer Hütte DAV.
Routenverlauf
Älpli – Kamm – Unterst See – Ijes – Barthümeljoch – Hochjoch / Gross Furgga – Chlei Furgga / Salarueljoch – Schaflochsattel – Brandner Gletscher – Mannheimer Hütte DAV
Höhenangaben
Ausgangspunkt: Bergstation Älplibahn, 1801m
Zielpunkt: Mannheimer Hütte DAV, 2679m
Aufstieg: 1445m
Abstieg: 0567m
Höchster Punkt: Schaflochsattel, 2713m
Tiefster Punkt: kurz nach dem Älpli, 1793m
Gehzeiten
Älpli – Ijes: 2 Std.
Ijes – Barthümeljoch: 1 Std.
Barthümeljoch – Chlei Furgga / Salarueljoch: 1 Std.
Chlei Furgga / Salarueljoch – Schaflochsattel: 1 Std. 40 min
Schaflochsattel – Mannheimer Hütte: 20 min
Insgesamt: 6 Std.
Wegbeschreibung
Vom Älpli zur Alp Ijes
Von der Bergstation der Älplibahn (1801m) startet man nach links auf einen zunächst schmalen, bald breiter werdenden Weg. Auf diesem Weg bleibt man bis zu einer Kreuzung (Pt. 1796m). Dort geht es weiter geradeaus. Man überquert zwei Bäche. Nach der zweiten Brücke (Pt. 1803m) geht es nach rechts auf einem breiten Fahrweg aufwärts. Diesem Weg folgt man nun stetig ansteigend bis zum Kamm (2030m). Danach führt er wieder leicht abwärts. In der ersten scharfen Rechtskurve oberhalb der Alp Bad verlässt man am Wegweiser den Fahrweg und geht nun auf einem schmalen Pfad über Almwiesen links leicht abwärts weiter. Das Gelände wird bald etwas steiler, der Pfad zieht sich jedoch ziemlich eben am Hang entlang. Am nächsten Wegweiser (Pt. 1899m) geht man links und folgt einem Pfad an der linken Seite des Unterst Sees (1888m) vorbei. Nach dem See gelangt man auf den Weg, der durch das Fläscher Tal führt und folgt diesem nach rechts. Zunächst geht es eben, bald darauf abwärts. Man bleibt auf dem Pfad, bis man wieder auf einen Fahrweg stößt (Pt. 1849m). Auf diesem geht es dann links aufwärts. Nach zwei Tunneln erreicht man die Alp Ijes (1934m).
Über Barthümeljoch und Hochjoch / Gross Furgga zur Chlei Furgga / Salarueljoch
Der Fahrweg endet hier. Man hält sich nach rechts auf einem Pfad, der parallel zum Hang leicht aufwärts führt. Nach einem kleinen Tobel (Pt. 1980m) zweigt links der Weg zum Bathümeljoch ab. Dieser verliert sich jedoch schnell in der Wiese. Man geht geradeaus aufwärts, bis man auf einen quer zum Hang verlaufenden Pfad stößt. Diesem folgt man links um einen kleinen Felsen herum und danach wieder aufwärts. Vor einer größeren Felswand führt er dann wieder nach rechts. Wer den Pfad verpasst, kann auch geradeaus, rechts an dem kleinen Felsen vorbei über die steile Wiese aufwärts gehen. Oberhalb des Felsens wird es wieder flacher und bald stößt man wieder auf den von der linken Seite hochkommenden Weg. Diesem nun wieder gut erkennbaren Weg folgt man nun um ein Felseneck herum und weiter hinauf zum Barthümeljoch (2305m). Hier geht man zunächst rechts ein kurzes Stück eben auf dem Kamm entlang. Beim Pt. 2292m verlässt man den Kamm nach links auf die österreichische Seite. Auch hier sind keine deutlichen Wegspuren zu erkennen. Man geht geradeaus über Wiesen und Felsen abwärts, bis man auf einen gut markierten Weg stößt. Auf diesem geht es dann nach rechts zunächst noch etwas hinunter und dann wieder hinauf zum Hochjoch / Gross Furgga (2359m). Man überquert den Pass und geht auf der anderen Seite, nun wieder in der Schweiz parallel zum Hang abwärts. Bald stößt man auf einen steilen Zickzackpfad, dem man aufwärts zur Chlei Furgga / Salarueljoch (2246m) folgt.
Alpiner Weg vom Salarueljoch / Chlei Furgga zur Mannheimer Hütte
Hier geht es rechts den weiß-blau-weißen Markierungen entlang zunächst ein kurzes Stück auf dem Grat aufwärts. Bald führt die Route rechts des Berges durch die Felsen. Man quert nun die felsige Südwand des Schafbergs. Die Route ist mit weiß-blau-weißen Zeichen sehr gut markiert. An einigen Stellen sind Seile zum Festhalten angebracht. Nach der Traversierung der Felswand erreicht man eine steile Schutthalde (Pt. 2499m) , auf der man einem Zickzackpfad hinauf folgt. Oben angekommen (Pt. 2662m) geht man nach rechts. Nun muss noch die Südflanke des Salaruelkopfs traversiert werden. Der Weg hierdurch ist etwas schwieriger als beim Schafberg, der Weg ist stellenweise schmal und ausgesetzt. Aber auch hier sind überall Seile angebracht. Bald erreicht man den Schaflochsattel (2713m). Von dort aus geht man über den Brandner Gletscher abwärts. Zunächst ist die Route mit Stangen markiert. Man hält sich immer auf der linken Seite des Gletschers und steigt dann anschließend weglos durch Steine und Geröll zur gut sichtbaren Mannheimer Hütte (2679m) auf. Bitte beachtet, dass sich die Verhältnisse am Gletscher seit der Begehung verändert haben können.
Abkürzmöglichkeiten
keine
Weitere Informationen
Schwierigkeit
Älpli - Kamm: T1 (Feldweg)
Kamm - Chlei Furgga / Salarueljoch: T2 (Bergweg, keine Schwierigkeiten)
Chlei Furgga / Salarueljoch - Mannheimer Hütte: T4 (ausgesetzter Felsenweg, stellenweise gesichert, danach Gletscherübergang)
Wegmarkierung
Am Anfang folgt man Feldwegen, auf denen es keiner Markierung bedarf. An Kreuzungen stehen Wegweiser. Später folgt man bis zur Chlei Furgga / Salarueljoch weiß-rot-weißen Markierungen. Von dort zum Schaflochsattel ist die Route weiß-blau-weiß markiert. Über den Brandner Gletscher kann man sich zu Beginn an Stangen orientieren, weiter unten gibt es keine Markierungen mehr. Die letzten Meter zur Hütte sind wieder weiß-blau-weiß markiert.
Streckenlänge
15,7 km
Karten
Landeskarte der Schweiz 1:50000: 238T Montafon
Landeskarte der Schweiz 1:25000: 1156 Schesaplana
Einkehrmöglichkeiten
keine
Übernachtungsmöglichkeiten
keine