Tagestour 19
Vom Rheintal über den Calanda ins Taminatal

Diese lange und konditionell anspruchsvolle Wanderung führt vom Rheintal über die aussichtsreichen Höhen des Calanda bis hinunter ins wilde Taminatal. Über die Vazer Alp und die Calandahütte SAC steigt die Route hinauf zum markanten Gipfel des Haldensteiner Calanda. Anschließend folgt ein extrem steiler Abstiegnach Vättis. Eindrucksvolle Gratpassagen, steile alpine Pfade und weite Ausblicke auf Graubünden machen die Tour zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für trittsichere und ausdauernde Bergwanderer.

Hinweise zur Tour

  • Bitte die allgemeinen Hinweise zu den Touren beachten.
  • Die Angaben im Tourenbericht stammen von August 2015.
  • Konditionell sehr anspruchsvolle Tour: sehr lang (SAW-Gehzeit knapp 12 Stunden) und Aufstieg ca. 2300 Höhenmeter

Routenverlauf

Untervaz – Fallboden – Vazer Alp – Wolfegg – Calandahütte SAC – Calandasiten – Haldensteiner Caldanda – Gonscherolaboden – Vättis

Höhenangaben

Ausgangspunkt: Untervaz, Dorf (564m)

Zielpunkt: Vättis, Post (943m)

Gipfel: Haldensteiner Calanda (2805m)

Höchster Punkt: Haldensteiner Calanda (2805m)

Tiefster Punkt: Untervaz, Dorf (564m)

Gesamter Aufstieg: 2297m

Gesamter Abstieg: 1912m

Gehzeiten

Untervaz – Vazer Alp: 2 Std.
Vazer Alp – Calandahütte SAC: 55min
Calandahütte SAC – Haldensteiner Calanda: 1 Std. 20min
Haldensteiner Calanda – Vättis: 2 Std. 30min 

Insgesamt: 6¾ Std. (11¾ Std.)

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle Untervaz, Dorf (564m) geht man ein kurzes Stück zurück und nimmt dann die Straße aufwärts. Man geht geradeaus bis zum nächsten Wegweiser. Dort geht man nach links Richtung Vazer Alp. Man folgt nun dem teils asphaltierten Waldweg aufwärts. Beim Fallboden (785m) nimmt man den rechten Weg, weiter aufwärts und am Wegweiser an der Abzweigung Zanoppis (1208m) geht man auf dem ersten Weg nach links. Auf dem gesamten Streckenabschnitt von Untervaz bis zur Vazer Alp gibt es immer wieder Abzweigungen, an denen teilweise keine Markierungen vorhanden sind. Man geht jedoch immer geradeaus und bleibt auf dem Hauptweg. Hat man den Wald endgültig verlassen, geht man an der nächsten Kreuzung scharf links hinüber zur Vazer Alp (1758m). Hier biegt man rechts ab auf einen Bergpfad über die Wiese aufwärts. Den parallel verlaufenden Wiesenweg lässt man bald links unten liegen und steigt in einem kleinen Tal auf. Bald führen die Wegspuren links hinauf zu einer Baumgruppe. Weiter geht es links am Rand des Tales entlang. Man geht um eine Anhöhe herum und erreicht einen Sattel. Auf diesem geht man weiter kurz leicht bergab und steigt dann an desen Ende geradeaus steil auf zum Wolfegg (2066m). Von hier folgt man dem Weg hinunter in eine Hochebene und durchquert diese. Am Ende der Ebene geht man abwärts zu einer weiteren Ebene. Bevor man diese erreicht, biegt man jedoch rechts ab auf einen kleinen Pfad und folgt diesem zur Calandahütte SAC (2073m). Hier biegt man rechts ab und geht über Wiesen aufwärts. Man überquert einen Bachlauf und geht etwas rechts davon im Tal aufwärts. Bald beginnt der Weg anzusteigen und an einem Wegweiser geht man nach rechts. Nun geht es auf einem in den Fels gehauenen Weg steil aufwärts. Um ein Felseneck herum erreicht man einen steilen Hang, die Calandasiten, auf denen der Weg nun aufwärtsführt. Bald geht es oberhalb eines Felsabbruchs entlang, stetig steil aufwärts. Schließlich wendet man sich nach rechts und steigt dann im Zickzack durch ein steiles Geröllfeld auf, bis man einen breiten Grat erreicht. Auf dem Grat steigt man nun weiter auf. Man folgt den Markierungen über einen Vorgipfel. Danach geht es links vom Grat kurz abwärts, bevor man Gipfelkreuz des Haldensteiner Calanda (2805m) aufsteigt. Von hier geht man zurück bis an die Stelle, an der man auf den Grat gekommen ist. Man bleibt nun auf dem Grat und folgt weiß-blau-weißen Markierungen abwärts. Am Ende des Grates steht ein großer Steinmann. Von dort geht es eine Steilstufe hinunter. Danach führt der Weg am Berghang entlang und zweigt schließlich nach links ab. Durch eine extrem steile Rinne geht es abwärts in eine Ebene. Hier verlieren sich die Markierungen. Man geht auf der Ebene bis zu einer Messstation und steigt dann von dort rechts wenige Meter auf, bis man wieder auf einen klaren Weg trifft. Diesem folgt man abwärts. Bei zwei Steilstufen muss man stellenweise kurz die Hände zu Hilfe nehmen, schwierig ist es jedoch nicht. Schließlich überquert man eine Rinne und steigt dann zwischen Latschenkiefern sehr steil ab. Bald geht man nach rechts, überquert eine weitere Rinne und folgt nun dem Pfad fast eben ein Stück am Berg entlang, bevor es wieder sehr steil hinunter Richtung Taminatal geht. Die Route ist klar zu erkennen und gut markiert. Wald und Latschenkiefern wechseln sich nun ab. Schließlich gelangt man endgültig in den Wald. Bei der Hütte am Gonscherolaboden (1460m) geht man nach rechts. Man folgt den weiß-blau-weißen Markierungen nun extrem steil abwärts bis zum Talgrund, wo man auf einen breiten Weg stößt. Hier geht man links und gleich darauf wieder rechts und folt dem Waldweg hinunter nach Vättis. Im Ort geht man über eine Brücke und dann links. Bei einem Brunnen geht man wieder links und erreicht kurz darauf die Ortsmitte von Vättis (943m).

Abkürzmöglichkeiten

keine

Übersichtskarte

Karte Tagestour Calanda-Überschreitung

Kartenausschnitt: ©swisstopo

Weitere Informationen

Schwierigkeit

Untervaz – Vazer Alp: T1; Vazer Alp – Calandahütte SAC: T2; Calandahütte SAC – Haldensteiner Calanda: T3; Haldensteiner Calanda – Vättis: T4

Wegmarkierung

Der Aufstieg von Untervaz zum Haldensteiner Calanda ist weiß-rot-weiß markiert. Der Abstieg nach Vättis ist weiß-blau-weiß markiert.

Streckenlänge

21,1 km

Karten

Landeskarte der Schweiz 1:50000, Blatt 247T Sardona
Landeskarte der Schweiz 1:25000, Blatt 1175 Vättis

Einkehrmöglichkeiten

Calandahütte SAC

Anreise mit öV

Startpunkt: Haltestelle Untervaz, Dorf, Bus zum Bahnhof Untervaz Trimmis an der Bahnstrecke Landquart - Chur
Zielpunkt: Haltestelle Vättis, Dorf, Bus nach Bad Ragaz

Bildergalerie